Freiwillige Feuerwehr Huben in Osttirol
Vor 100 Jahren am 18.10.1924 wurde in Huben die Freiwillige Feuerwehr gegründet. Hauptinitiatoren dafür waren der damalige Schulleiter Direktor Josef Weingartner, Wagnermeister Josef Resinger und Transportunternehmer Alban Gridling. Im Jahre 1928 entstand das erste Gerätehaus und wurde die erste Spritze angekauft, welche 30 Jahre lang im Einsatz stand. Wegen der geographischen Lage im Schnittpunkt des Defereggen-, Kalser- und Iseltales hat die FF Huben i.O. stützpunktartige Bedeutung, die auch in der Einsatzstatistik entsprechend zum Ausdruck kommt. Bereits bei der Gründung war man sich der wichtigen Lage bewusst. Aus diesem Grund werden die Mannschaft und Geräte der Wehr stets auf die örtlichen Gegebenheiten abgestimmt und kontinuierlich auf dem neuesten Stand der Technik gehalten.
Gründungsmitglieder:
Alban Brunner (vlg. Greil), Jakob Ganzer (vlg. Zöschgen), Alban Gridling, Georg Gratz (Schneidermeister), Hochreiter (Bäckermeister), Josef Holzer (vlg. Plattner), Alois Putzhuber (vlg. Bodner), Johann Putzhuber (vlg. Blasen), Hermann Staller (vlg. Schneiderhäusl), Josef Holzer (vlg. Seeler), Johann Schneider (vlg. Schneiderhäusl), Josef Staller (vlg. Trin), Peter Staller (vlg. Trin), Heinrich Taferner (Hubenwirt), Veit Trojer (Postwirt), Franz Unterlercher (vlg. Oberbrunner), Ferdl Unterlercher (vlg. Oberbrunner), Josef Unterlercher (vlg. Hanselis)
Huben ist eine Fraktion der Marktgemeinde Matrei in Osttirol und hat rund 200 Einwohner. Mit derzeit 59 aktiven Mitgliedern und 12 Reservisten sorgen wir rund um die Uhr für Schutz und Sicherheit. Zu unserer Wehr gehören auch Mitglieder Fraktionen der Umgebung von Huben (Feld, Mattersberg, Moos, Kienburg) sowie die Fraktionen Ober- und Unterpeischlach der Gemeinde Kals am Großglockner.
Unser Einsatzgebiet umfasst nicht nur Huben und weitere Teile der Marktgemeinde Matrei, sondern auch die Fraktionen Ober- und Unterpeischlach der Gemeinde Kals am Großglockner sowie Bereiche der Gemeinden St. Johann im Walde sowie Hopfgarten im Defereggen.
Durch die zentrale Lage am Schnittpunkt des Defereggen-, Kalser- und Iseltales sowie der Stationierung der Bodenbrandbekämpfungscontainer des Feuerwehr-Bezirkes Lienz, kommt unserer Wehr im Bezirk Lienz eine bedeutende Rolle zu.
Seit unserer Gründung sind wir uns dieser Verantwortung bewusst. Daher setzen wir auf kontinuierliche Erweiterung der Mannschaft und eine moderne technische Ausrüstung, um bestmöglich auf Einsätze vorbereitet zu sein.
Die Freiwillige Feuerwehr Huben in Osttirol besteht derzeit aus 59
aktiven Kameraden und 12 Reservisten.
1. Reihe (sitzend - von links nach rechts):
Alfons Unterlercher, Karl Unterweger, Josef Steinkasserer, Ludwig Patterer, Peter Putzhuber, Ernst Riepler, Robert Trojer, Bgm. Raimund Steiner, Alexander Payr, Karl Riepler, Alois Heinz, Andrä Holzer, Franz Holzer, Christian Trojer
2. Reihe (stehend - von links nach rechts):
Clemens Riepler, Emanuel Warscher, Alois Fuetsch, Oswald Fuetsch, Lukas Steiner, Lukas Warscher, Mario Volkan, Hannes Riepler, Günther Gwiggner, Alois Unterlercher, Mathias Steiner, Gottfried Payr, Daniel Volkan, Johannes Holzer, Georg Fuetsch, Thomas Holzer
3. Reihe (stehend - von links nach rechts):
Karl Niederegger, Ingo Trager, Günther Warscher, Johannes Steiner, Michael Patterer, Thomas Warscher, Mario Wiedenhofer, Lucas Heinz, David Oblasser, Christian Steinkasserer, Anton Holzer, Stefan Warscher, Anton Winkler
4. Reihe (stehend - von links nach rechts):
Hannes Mattersberger, Alexander Riepler, Christoph Warscher, Florian Holzer, Martin Unterlercher, Martin Unterweger, Stefan Unterweger, Gernot Trager, Moritz Riepler, Peter Steinkasserer, Martin Holzer, Thomas Steinkasserer, Andre Payr, Tobias Unterweger, Elias Dallavia, Florian Unterweger, Jonas Trojer, Johann Vergeiner, Markus Putzhuber, Thomas Huter, Johann Rainer, Otto Trojer
Der Ausschuss der Freiwillige Feuerwehr Huben in Osttirol setzt sich aus 11 Kameraden zusammen.
1. Reihe (sitzend - von links nach rechts):
Alexander Riepler, Alexander Payr, Robert Trojer, Mathias Steiner
2. Reihe (stehend - von links nach rechts):
Thomas Holzer, Lucas Heinz, Günther Warscher, Clemens Riepler, David Oblasser, Johannes Holzer, Thomas Warscher
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1924 - 1926 Alois Putzhuber
1954 - 1958 Johann Staller
1926 - 1928 Johann Staller
1958 - 1963 Josef Putzhuber
1928 - 1931 Josef Resinger
1963 - 1968 Peter Putzhuber
1931 - 1934 Alois Putzhuber
1968 - 1973 Alois Unterlercher
1934 - 1937 Friedrich Schuster
1973 - 1983 Leo Wibmer
1937 - 1946 Franz Unterlercher
1983 - 1998 Peter Putzhuber
1946 - 1951 Peter Pedarnig
1998 - 2013 Karl Riepler
1951 - 1952 Josef Putzhuber
2013 - 2023 Alois Heinz
1952 - 1954 Anton Mühlburger
seit 2023 Robert Trojer
Im Jahre 1979 fasste der Ausschuss der Freiwilligen Feuerwehr Huben i.O. den Beschluss, eine Feuerwehrfahne zum Preis von S 25.000 anzukaufen. Daraufhin erfolgte im Oktober 1979 der Auftrag an die Firma Fahnen Gärtner in Mittersill, die entsprechende Fahne anzufertigen. Die Lieferung erfolgte am 15.02.1980. Am 22.06.1980 wurde die neue Feuerwehrfahne gesegnet. Primiziant Pater Hubert Winkler aus Huben gestaltete den Festgottesdienst besonders würdig. Ortsseelsorger Kaplan Ernst Rampold hob in seiner Ansprache das vielfältige Wirken der Feuerwehren im Dienste des Nächsten hervor und unterstrich sein gutes Verhältnis zur Ortsfeuerwehr durch die Übergabe eines wertvollen Fahnenbandes. Über dieses persönliche Symbol der Verbundenheit freute sich nicht nur die Ortsfeuerwehr, es veranlasste auch Bezirksfeuerwehrkommandant Kurt Zuegg zur Feststellung, dass die kameradschaftliche Geste während seiner langen Tätigkeit als Feuerwehrfunktionär einmalig sei und er diese als große Auszeichnung betrachte. Imelda Riepler übernahm die Patenschaft. Ihr Geschenk waren ein Fahnenband und eine großzügige Geldspende.
Im Zuge des 40-Jahr-Jubiläums unserer Feuerwehrfahne beauftragte der Ausschuss die Firma Fahnen Gärtner aus Mittersill mit der Restaurierung der Fahne. Die 1980 gesegnete Fahne wies – aufgrund ihres Alters – doch einige Gebrauchsspuren auf. In weiterer Folge entschied sich der Ausschuss, den Fahnenkasten, welcher in der Florianstation installiert war, zu erneuern bzw. einen neuen anfertigen zu lassen. Verantwortliche der FF Huben i.O. kontaktierten daher Tischler Gerhard Rainer aus Moos, und fragten nach, ob er sich der Sache annehmen könnte. Gerhard zögerte keine Sekunde und teilte mit, dass er die Arbeit gerne übernehmen würde. Er erstellte den neuen Kasten, welcher nun im Besprechungsraum eingebaut wurde, in hervorragender Handarbeit. Weiters ist hervorzuheben, dass Gerhard Rainer mit seiner Firma COOP Holz Rainer OG sämtliche Material- und Arbeitskosten übernahm.
Der Kauf der Florianistatue sorgte innerhalb der Wehr für einige Unruhe. Geld war kaum vorhanden, verschiedene Anschaffungen waren noch ausständig und eine Finanzierung fast unmöglich. 1962 legte der damalige Kommandant Josef Fuetsch einen Plan vor, der zu einer Abstimmung gelangen sollte.
Die Finanzierung sah so aus: Einen Teil finanzierte die Marktgemeinde Matrei i.O., der Rest sollte über Spenden aus der Kameradschaftskasse bezahlt werden. Die Statue des Heiligen Florian wurde am 3. Mai 1964 feierlich geweiht, geschaffen hat sie der Kalser Bildhauer Hans Unterweger.
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